Geschichte
Start eines neuen Geschäftsfeldes ASGS/SIBE, welches mittelgrosse Unternehmen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz unterstützt.
Die ersten Firmen, Nüssli AG aus Hüttwilen TG und die Aepli AG aus Gossau SG werden von Repapress ASGS-Spezialisten im Bereich Arbeitssicherheit auf Mandatsbasis betreut.
ASGS | SIBE
2020
Etablieren neuer Geschäftsbereiche
2019
Etablieren von fünf stark wachsenden Geschäftsbereichen: Rückhaltesysteme (Seil- und Schienenanlagen), Revisionen, Vertrieb von PSAgA Produkten, Installation von Personenschutznetzen und Schulungen.
Fokussierung auf die Entwicklung und Fertigung von Absturzsicherungen und das Erbringen von Dienstleitungen im Zusammenhang mit Absturzsicherung.
Repapress entwickelt und erhält eine europäische Zulassung für die erste, in die Unterkonstruktion einer Solaranlage integrierte Absturzsicherung. Start der Zusammenarbeit mit der Firma Solarmarkt GmbH in Aarau.
Der Solateur wird zum Partner von Repapress AG.
Absturzsicherungen für PV-Anlagen
2018
Peter Wäspi, der Bauingenieur
2017
Peter Wäspi, diplomierter Bauingenieur und Betriebswissenschafter ETH ist in der internationalen Befestigungstechnikbranche gross geworden und wird neu Inhaber der Repapress AG.
Unter seiner Leitung wird das Unternehmen als Premium Anbieter mit selbst entwickelten Produkten positioniert und auf Wachstum getrimmt.
Er treibt die Digitalisierung und Qualitätssicherung voran, etabliert eine internationale Lieferantenbasis und entwickelt neue Partnerschaften mit namhaften Kunden in der Schweiz.
Das Autogurtengeschäft, welches sich auf die Ausrüstung von Invalidenfahrzeugen fokussiert hatte, wurde veräussert.
Autogurtgeschäft
2016
Integrierung von Absturzsicherungsnetzen. Attraktive Ergänzung zum Absturzsicherungsbereich. Die Montage wurde anfänglich durch eigenes Personal ausgeführt. Mit den Jahren wurde Repapress in diesem Bereich durch die Firma Meholli/Pepaj unterstützt, welche in Deutschland erfolgreich eine Netz-Montagefirma aufgebaut haben.
In Bütschwil wird ein Schulungszentrum aufgebaut. Dieses ist speziell für die Ausbildung für den Bereich Absturzsicherung ausgestattet und auf dem neuesten Stand der Technik. Die langjährige Erfahrung der Repapress Kursleiter garantieren eine hohe Schulungsqualität in Theorie und Praxis.
Neues Schulungszentrum in Bütschwil
2008
Neuer Standort
2003
Wolf Klink verkauft das Betriebsgebäude in Romanshorn an die Firma EFTEC. Es wurde ein passendes Gebäude in Amriswil gefunden. Es wird noch im selben Jahr von Romanshorn nach Amriswil umgezogen.
Im Jahre 1996 kam dann die ersten EN Normen für Absturzsicherungen zustande, nach der die Systeme geprüft werden müssen. In Zusammenarbeit mit der Firma AUDRA, Augsburg (DE) wurde die Zulassung beantragt. Für den Verkauf in Deutschland war AUDRA zuständig. Die Tests für die Zulassungen wurden nahe dem Standort von Repapress in Amriswil gemacht.
Zusätzlich wurden weitere Komponenten für Absturzsicherungssysteme entwickelt. Wie z.B. Anschlagpunkte, Sekuranten, Gewichtsanschlagpunkte etc.
Entwicklung der Templine®. Diese wurde erstmalig im Bau des Primetowers/Zürich (Implenia) eingesetzt. Eine temporäre, horizontale Absturzsicherungsanlage.
Entwicklung von Ropeglider (für Seilparks). Ein Anschlagsystem für durchlaufende Sicherung an den Seilaufhängungen. Es wurde mit Seilparkbauern zusammengearbeitet und weiterentwickelt. Anlagen in England, Deutschland, Südafrika, Korea, Argentinien wurden realisiert. Zusätzliche Komponenten wurden konstruiert und gefertigt, um das ursprüngliche Portfolio zu ergänzen und massgebend für die Kunden zu werden.
Die ersten EN Normen
1996
Das Ende der Rücksitzgurte
1995
Repapress beendet die Herstellung der Rücksitzgurte in der Schweiz. Die Produktion geht nach Oestereich. Die wichtigsten Maschinen gehen zurück nach Deutschland.
Klink Sen. stirbt. Alle Geschäfte sind bereits seit längerem an Wolf Klink (Junior) übergegangen.
Klink Senior
1995
Übertragung der Geschäftsleitung
1990
Dei Geschäfftsleitung wird an Hans Zwicker übertragen. Johann Weyermann betreut weiterhin die Liegenschaften.
Auffanggurte - ein interessantes Geschäftsfeld
Anfangs der 90er Jahre gab es in der Schweiz 3 Anbieter für Absturzsicherungen. Dies waren Repapress, Scantag, Mannhart. Scantag war Verkäufer von IKAR Höhensicherungsgeräten sowie von Latchway Seilsystemen. Mannhart verkaufte Wahlefeld Geräte.
Die Zusammenarbeit mit der Firma Kaufmann GmbH in Deutschland wurde gestartet. Kaufmann belieferte Repapress zunächst mit Auffanggurten. Repapress belieferte Kaufmann mit Seilkürzer.
Die Absturzsicherung entwickelte sich zusehends zu einem interessanten Geschäftsfeld.
Die Firma SALA hatte gerade ein neues System auf den Markt gebracht. Repapress hatte die Möglichkeit, dieses exklusiv in der Schweiz zu vertreiben. Die erste verkaufte Anlage war gerade 500 Meter lang und zwar in der Papierfabrik Biberist.
Es zeigte sich schnell, dass das SALA System abgelöst werden musste. Zu dickes, unhandliches Halteseil, zu klobige Seilzwischenhalter. Aufgrund dessen wurde beschlossen, ein eigenes Repapress System zu entwickeln.
Die Entwicklung dauerte nicht lange. Zuerst wurde ein Läufer mit 4 Laufrollen entwickelt, für Überkopf Seilanlagen. Für die Serviceanlagen erteilte die SBB der Repapress bereits erste kleinere Aufträge, um auf dem Dach der Züge gesichert laufen und arbeiten zu können. In praktisch sämtlichen Serviceanlagen der Bahnen in der Schweiz wurden Anlagen der Firma Repapress eingebaut. Zusätzlich kamen die verschiedensten Verkehrsbetriebe Schweizweit dazu.
Als weiteres Produkt erfolgte der Zweirollen Seilläufer, der für horizontale Seilanlagen vorgesehen wurde. Auch mit diesem Produkt konnte erfolgreich der Markt entwickelt werden. Praktisch sämtliche Fussballstadien in der Schweiz sind mit diesem System ausgerüstet. Das System wurde als Primeline® in den Verkauf gebracht.
Am 1. Januar 1987 übernimmt Hans Zwicker die Verkaufsleitung und Technik der Firma Repapress.
Ratschenschlösser, Gurt-Retraktor
Er entwickelt diverse Produkte für die Firma. Entwicklungs-erfahrung und Kompetenz haben begonnen.
Zur Produktelinie gehöhrten damals unter anderem Ratschenschlösser für Motorrad- und Fahrradhelme. Abnehmer dieser Produkte war die Firma UVEX und KIWI.
Als weiteres Produkt wurde ein kleiner Gurt-Retraktor (Würger)entwickelt. Eine Zulassung erteilte die Firma DEKRA. Kunden dafür waren die Firmen MOWAG (Kreuzlingen) und Schneeweis (Austria) sowie einige Deutsche Abnehmer. Mehrere 10000 wurden mit den Jahren produziert.
Aufgrund grossen Preisdrucks wurde die Produktion des Retraktors nach China verlegt und von Karl-Heinz Frickel beaufsichtigt.
Der kleine Gurt-Retraktor eignete sich auch für ein weiteres Produkt. Dies waren Rückhaltesysteme für Behindertenfahrzeuge. Es wurden für diesen Bereich einige Komponenten entwickelt. Der Verkauf erfolgte durch die Firma Mobitec (Deutschland)
Anfang 90er Jahre konnte die Firma Autoflug (Deutschland) als Kunden gewonnen werden. Durch die Verbindung mit TRW Alfdorf konnten sehr günstig Komponenten für Gurtsysteme eingekauft werden. Autoflug kaufte nur die Komponenten bei Repapress ein. Die Konfektion von Gurtsystemen wurde durch sie selbst ausgeführt. Dieses Geschäft dauerte einige Jahre bis Autoflug dieses an einen Konkurrenten verlor. Der Kunde war Hymer Wohnmobile.
Es wurde dann für die Firma Schneeweiss ein kleiner Retraktor entwickelt, ausgerüstet mit Sensor. Die Herstellung dieses Gerätes wurde an Karl-Heinz Frickel übergeben. Ein ausgezeichnetes Produkt. Eine Zulassung wurde durch DEKRA Deutschland erwirkt. Die Verkäufe liefen sehr gut, bis ein türkischer Hersteller für Autogurtsysteme dieses Produkt 1:1 nachgebaut hatte und es 1 Euro günstiger an Schneeweiss anbot. Wieder einmal hatten wir das Nachsehen! Das Problem war natürlich auch, dass wir keine direkten Kontakte zu Kunden hatten, die solche Systeme direkt in Fahrzeuge einbauten.
Hans Zwicker, der Entwickler
1987
Auf Expansionskurs
1978
Die Repapress AG kündigt der Zeitung die Schaffung von 130 neuen Stellen in Romanshorn an. Es soll kein Import mehr aus der BRD nötig sein. Dies bedeutet, mehr Personal muss eingestellt werden, um der Nachfrage gerecht zu werden.
Mehr Personal braucht mehr Platz. Unter anderem erfordert dies auch, die Kanalisation auszubauen. Dafür wird ein Kredit benötigt, was ebenfalls für Schlagzeilen in der Thurgauer Zeitung 1979 sorgt.
Wolf Klink wird Zugleich Geschäftsführer der TRW Deutschland und Patron der Repapress.
Wolf Klink, der Patron
1976
Die Produktion
1972
In Romanshorn wurde zu diesem Zweck ein Gebäude gebaut. Es wurden Nähmaschinen und anderes nötiges Equipment von Deutschland nach Romanshorn gebracht. Die Produktion von Sicherheitsgurten - vor allem von statischen 3-Pkt Rücksitzgurten - wurde aufgenommen. Die Produktion umfasste ca. 30 Personen, 4 Männer und 26 Frauen. Auch in der Schweiz wurden mit Nachrüstung von Sicherheitsgurten in die Autos ein gutes Geschäft gemacht. Obwohl es noch keine Gurtenpflicht gab, wurden auch in der Schweiz viele Sicherheitsgurte nachgerüstet.
Johann Weyermann weitet die Produktion aus und belieferte die Firma Fatzer in Romanshorn mit Hebegurten und Spanngurten. Ausserdem gehörten Viehanbindegurten für Anbieter von Stalleinrichtungen und Feuerwehrgurten für Anbieter von Feuerwehrartikeln, zum damaligen Produktportfolio. Ausserdem fertigte man schwere Taschen für die Firma Glomar. Dazu kamen Haltegurte mit einem Seil und Seilkürzergeräte zur Absturzsicherung. Diese Garnitur wurde durch einen welschen Mann vertrieben. Er hat diese Ausrüstung in Frankreich eingekauft. Dieses Geschäft wurde durch die Repapress dem Mann abgekauft. Weyermann betreute auch die verschiedenen Liegenschaften für Klink.
Erich Klink gründet ein Feinstanz- und Repassierwerk in Lindach (DE) unter dem Namen Repa GmbH. In diesen 60er Jahren wurde der Ruf nach Gurtsystemen als Insassenschutz in Automobilen laut. Klink Senior war ein Pionier in Bezug auf Sicherheitsgurte in Deutschland.
Gründung der Repapress AG
1971
Aufbau der Produktion
1968
Aufbau der Produktion von Sicherheitsgurten in der Schweiz. Anfängliche Zusammenarbeit mit der Firma Waibel, die den Vertrieb von Rückhaltesystemen in der Schweiz aufbaute. Diese Firma baute selbst Automobile und war in der Region Zürich gut eingeführt.
Erich Klink gründet ein Feinstanz- und Repassierwerk in Lindach (DE) unter dem Namen Repa GmbH. In diesen 60er Jahren wurde der Ruf laut nach Gurtsystemen als Insassenschutz in Automobilen. Klink Senior war ein Pionier in Bezug auf Sicherheitsgurte in Deutschland.