Absturzsicherungssysteme

Schweizer Absturzsicherung

TEMPORÄR • PERMANENT





Wichtigste Fachbegriffe für Sie erklärt



Permanente Absturzsicherung

Als permanente Absturzsicherung gelten Lösungen, welche langfristig eingebaut werden. Hier wird in erster Linie mit Seilsystemen & Schienensystemen gearbeitet. Je nach Bedarf und Nutzen.


Temporäre Absturzsicherung

Als temporäre Absturzsicherung gelten Lösungen, welche nur für eine gewisse Zeit eingebaut werden. Beispielweise während Bau- Warungs- oder Sanierungsarbeiten. Nach Abschluss der Arbeiten kann das System wieder entfernt und an einem anderen Arbeitsort eingesetzt werden.


Kollektivschutz

Als Kollektivschutz gelten Absturzsicherungssysteme, welche mehrer Personen gleichzeitig schützen können und somit auf eine PSA verzichtet werden kann. Klassiker in diesem Bereich sind Auffang- und Sicherheitsnetze, Geländer und Gerüst(los).



Rückhalteschutz

Als Rückhalteschutz wird ein Absturzsicherungssystem definiert, das einer Person gar nicht erst ermöglicht, in die Situation eines Sturzes zu kommen. Unter anderem gilt als Rückhalteschutz ein Seil- oder Schienensystem, sowie ein Höhensicherungsgerät.


Steigschutz

Wenn jemand auf eine erhöhte Plattform oder Arbeitsfläche muss (Dach, Zug, Masten), muss der Zustieg durch einen Steigschutz gewährt werden. Dies kann durch eine Ortsfeste Leiter oder ein vertikales Steigschutzsystem mit mitlaufendem Auffanggerät gewährt werden.


BauAV

Die Bauarbeiterverordnung (BauAV) legt fest, welche Massnahmen für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen erforderlich sind. Sie regelt allgemeine und branchenspezifische Anforderungen, z. B. zu PSA, Gerüsten oder Gräben.



Photovoltaik

Photovoltaikanlagen müssen regelmässig gereinigt, kontrolliert und gewartet werden. Damit diese Arbeiten sicher durchgeführt werden können, sollte bereits bei der Planung der Solaranlage eine geeignete Absturzsicherung berücksichtigt werden. Die Kombination von Photovoltaikanlage und Absturzsicherung erhöht die Sicherheit und reduziert spätere Nachrüstungskosten.


Flachdach

Für Flachdächer kommen häufig Sicherheitsgeländer, Seilsysteme oder Einzelanschlagpunkte zum Einsatz. Die optimale Lösung richtet sich nach der Nutzung des Daches, der Häufigkeit der Begehungen sowie den vorhandenen technischen Anlagen. Bei regelmässigen Wartungsarbeiten sind kollektive Schutzsysteme wie Geländer oft die bevorzugte Lösung.


Schrägdach

Auf Steildächern werden häufig Sicherheitsdachhaken, Anschlagpunkte, Seilsysteme oder Schienensysteme eingesetzt. Die Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung der Dachneigung, der Dachkonstruktion und der geplanten Nutzung. Ziel ist es, einen sicheren Zugang und eine sichere Arbeitsposition auf dem Dach zu gewährleisten.




Nur ein sicherer Schutz ist für alle zu Nutz'.

Wir sichern Menschen.



Schweizer Absturzsicherungssysteme

In der Schweiz gilt die Regelung, dass jede Person, welche über 2 Meter Arbeiten verrichten muss, entsprechend ausgebildet und ausgerüstet werden muss. Als Absturzsicherung zählt alles, was Sie auffangen kann oder vor einem Sturz hindert.

 

Die Repapress AG hat sich in diesem Gebiet spezialisiert und ist für sämtliche Szenarien vorbereitet und ausgerüstet. Egal ob mit selbst entwickelten und hergestellten Produkten oder ob im Handel. Sie erhalten von uns umfangreiche Lösungen von Produkten, aber auch Beratung und Planung.

Ganzheitliche Kompetenz

Wir unterstützen Unternehmen, Dachdecker, Solateure, Fassadenbauer und Industriebetriebe bei der Auswahl der passenden temporären Absturzischerung. Von mobilien Sicherheitsgeländern über Auffangnetze bis hin zu PSAgA-Produkten erhalten Sie bei uns eine sichere und praxisgerechte Lösung für Ihr Projekt.

 

Alles aus einer Hand ist unser Motto.





Häufig gestellte Fragen


Wann ist eine permanente Absturzsicherung vorgeschrieben?

Sobald Dächer, technische Anlagen oder andere Arbeitsbereiche, welche höher als 2m über dem Boden regelmässig für Wartungs-, Kontroll- oder Instandhaltungsarbeiten betreten werden müssen, ist die Absturzsicherung bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen. Dauerhaft installierte Absturzsicherung (permanent) ermöglichen einen sicheren Zugang zu Arbeitsbereichen und tragen zur Einhaltung der Arbeitsvorschriften bei. Kollektive Schutzmassnahmen haben dabei grundsätzlich Vorrang vor einer individuellen Absturzsicherung.


Wie oft muss eine Absturzsicherung geprüft werden?

Dies ist in den Herstellerangaben definiert. Jedoch ist dies in der Regel einmal Jährlich.


Welche Arten von permanenter Absturzsicherung gibt es?

Die Absturzsicherung kann ich zwei verschiedene Möglichkeiten unterteilt werden. Die kollektive Absturzsicherung und die Absturzsicherung für einzelne Personen. Hier gibt es verschiedene Systeme, welche sich für verschiedene Situationen eignen:


Kollektivschutz:

• Auffang- und Sicherheitsnetze

• Geländer

• Duchrsturzsicherung für Lichtkuppeln

 

Individuelle Absturzsicherung:

• Seil- und Schienensysteme

• Rückhaltesysteme

• Anschlagpunkte

• Leitern

• Steigschutzsysteme

 

Welche Lösung geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel der Dachgeometrie, den Wartungswegen und den geplanten Arbeiten ab.


Was kostet eine permanente Absturzsicherung?

Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab:

• Dachgrösse
• Dachaufbau
• gewähltes Sicherungssystem
• Anzahl Benutzer
• Montageaufwand

 

Eine individuelle Planung ist daher unerlässlich. Gerne erstellen wir nach einer Besichtigung ein projektbezogenes Angebot.


Wer ist für die Absturzsicherung verantwortlich?

Gebäudeeigentümer, Betreiber und Arbeitgeber tragen Verantwortung dafür, dass Dächer und hochgelegene Arbeitsbereiche sicher betreten werden können. Wer Wartungs- oder Kontrollarbeiten in Auftrag gibt, muss sicherstellen, dass geeignete Absturzsicherungen vorhanden und einsatzbereit sind.


Wer darf eine Absturzsicherung prüfen?

Die Prüfung darf nur durch fachkundige und entsprechend ausgebildete Personen erfolgen. Diese verfügen über die erforderlichen Kenntnisse des jeweiligen Systems sowie der geltenden Normen und Herstelleranforderungen. Nach erfolgreicher Kontrolle wird die Prüfung dokumentiert.


Was ist der Unterschied zwischen einem Rückhalte- und Auffanggsystem?

Ein Rückhaltesystem verhindert, dass eine Person überhaupt in den absturzgefährdeten Bereich gelangt. Ein Auffangsystem kommt hingegen dann zum Einsatz, wenn ein Absturz möglich ist und die Person im Ereignisfall aufgefangen werden muss. Wo immer möglich, werden Rückhaltesysteme bevorzugt, da sie den Absturz bereits im Voraus verhindern.


Kann eine Absturzsicherung nachträglich installiert werden?

Ja. Die meisten Gebäude können auch nachträglich mit permanenten Absturzsicherungen ausgestattet werden. Moderne Systeme lassen sich auf Flachdächern, Steildächern, Fassaden und Industrieanlagen installieren und an die vorhandene Bausubstanz anpassen.


Welche Vorschriften gelten für permanente Absturzischerungen?

Planung, Installation und Nutzung von Absturzsicherungen müssen den geltenden Gesetzen, Normen und Richtlinien entsprechen. Dazu gehören insbesondere Anforderungen an sichere Zugänge, Wartungswege, Anschlageinrichtungen sowie die regelmässige Kontrolle der Systeme. Eine fachgerechte Planung stellt sicher, dass sämtliche Anforderungen erfüllt werden.


Welche Absturzsicherung bietet den höchsten Schutz?

Grundsätzlich bieten kollektive Schutzmassnahmen wie Sicherheitsgeländer den höchsten Schutzgrad, da sie mehrere Personen gleichzeitig schützen und keine zusätzliche persönliche Schutzausrüstung erfordern. Wo dies technisch nicht möglich ist, kommen Seilsysteme, Schienensysteme oder Anschlagpunkte in Kombination mit PSAgA zum Einsatz.


Wo werden Anschlagpunkte auf dem Dach installiert?

Anschlagpunkte werden so positioniert, dass alle relevanten Arbeitsbereiche sicher erreicht werden können. Dabei werden Dachform, Wartungswege, technische Anlagen sowie mögliche Absturzkanten berücksichtigt. Eine professionelle Planung gewährleistet eine sichere Nutzung des gesamten Systems.


Können Photovoltaikanlagen und Absturzsicherungen kombiniert werden?

Ja. Moderne Absturzsicherungssysteme lassen sich optimal mit Photovoltaikanlagen kombinieren. Bereits bei der Planung können Wartungswege, Anschlagpunkte, Seilsysteme oder Geländerlösungen integriert werden, damit spätere Wartungs- und Reinigungsarbeiten sicher durchgeführt werden können.

Was ist der Unterschied zwischen temporärer und permanenter Absturzsicherung?

Die permanente Absturzsicherung wird permanent an einem Gebäude oder einer Anlage installiert und muss somit regelmässig kontrolliert und revidiert werden. Die temporäre Absturzsicherung ist eine Schutzmassnahme für einen begrenzten Zeitraum. Während den Bau-, Wartungs- oder Sanierungsarbeiten wird diese benützt und nach abgeschlossener Arbeit wieder entfernt.


Wann wird eine temporäre Absturzsicherung benötigt?

Temporäre Absturzsicherungen werden überall dort eingesetzt, wo Personen einem Absturzrisiko ausgesetzt sind und keine permanente Absturzsicherung vorhanden ist. Typische Einsatzbereiche sind Baustellen, Dacharbeiten, Fassadenarbeiten, Montagearbeiten sowie Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten.


Welche Arten von temporärer Absturzsicherung gibt es?

Je nach Einsatzgebiet kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz:

• Temporäre Sicherheitsgeländer

• Mobile Anschlagpunkte

• Temporäre Seilsysteme

• Dachrandsicherungen

• Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)

 

Die Wahl des Systemes hängt von den örtlichen Gegebenheiten und der Art der Arbeiten ab.


Welche Arten von temporärer Absturzsicherung gibt es?

Je nach Einsatzgebiet kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz:

• Temporäre Sicherheitsgeländer

• Mobile Anschlagpunkte

• Temporäre Seilsysteme

• Dachrandsicherungen

• Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)

 

Die Wahl des Systemes hängt von den örtlichen Gegebenheiten und der Art der Arbeiten ab.


Welche Absturzsicherung eignet sich für Arbeiten auf Flachdächern?

Für Flachdächer werden häufig temporäre Geländersysteme, mobile Anschlagpunkte oder temporäre Seilsicherungssysteme eingesetzt. Die optimale Lösung hängt von der Dachgrösse, dem Dachaufbau und der Dauer der Arbeiten ab.


Benötigen Dachdecker und Solateure immer eine Absturzsicherung?

Ja. Bei Arbeiten auf Dächern müssen die Absturzrisiken beurteilt und geeignete Schutzmassnahmen getroffen werden. Dies gilt insbesondere für Dachdeckerarbeiten, Photovoltaik-Montagen, Unterhaltsarbeiten und Reinigungsarbeiten.


Was ist besser: Sicherheitsgeländer oder PSAgA?

Grundsätzlich haben kollektive Schutzmassnahmen wie Sicherheitsgeländer Vorrang. Sie schützen mehrere Personen gleichzeitig und reduzieren das Risiko von Anwendungsfehlern. Wo Geländer technisch nicht möglich sind, kommen PSAgA-Systeme zum Einsatz.


Wer darf eine temporäre Absturzsicherung montieren?

Die Montage muss durch geschultes Personal erfordern. Solche Schulungen können beim Hersteller absolviert werden.


Müssen temporäre Absturzsicherungen geprüft werden?

Ja. Vor der Benutzung muss überprüft werden, ob die Absturzsicherung korrekt montiert wurde und sich in sicherem Zustand befindet. Zusätzlich sind die Vorgaben des Herstellers bezüglich Kontrolle und Wartung einzuhalten.


Was kostet eine temporäre Absturzsicherung?

Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab:

• Art des Sicherungssystems

• Grösse der zu sichernden Fläche

• Einsatzdauer

• Montageaufwand

• Anzahl Benutzer

 

Für eine genau Offerte empfiehlt sich eine projektbezogene Beurteilung der Situation.

Kontakt

Für eine detaillierte Beratung sind unsere Experten gerne für Sie da:

Cédric Eggmann

Geschäftsleitung

Leiter permanente Absturzsicherung

Standortleiter Amriswil

Jürg Leuenberger

Geschäftsleitung

Leiter Kollektivschutz & temporäre Absturzsicherung

Gerüstloses Bauen